Das Erscheinungsbild des Entenpfuhls hat sich nach dem Umbau 2014 / 2015 jetzt völlig verändert. Der Platz erinnert nicht nur an eine Strandlandschaft mit Urlaubsfeeling, auch sein Nutzen ist ein ganz anderer geworden.

Solingens Innenstadt ist um eine Attraktion reicher: Im Sommer 2014 begannen die Umbaumaßnahmen an der unteren Hauptstraße, wo seit diesem Frühjahr eine neue „Urlaubs- und Strand-Atmosphäre“ auf dem Entenpfuhl zum Verweilen und Entspannen einlädt. Helle Teppiche aus EP-Grip ersetzen das triste Betonpflaster-Grau. Sitzgelegenheiten, Spielfelder für Kinder sowie Pflanzen beleben den Ort.

Der Solinger Entenpfuhl hat sich so von einem Durchgangsraum zu einem geschützten Aufenthaltsraum mit einer neu modellierten Platzfläche, lichten Bäumen, einer Bank- und einer Wasser-Skulptur gewandelt. Und das hat positive Folgen für die Aufenthaltsqualität.

Der neue lebendige Charakter lädt die Besucher ein, den Platz als Rast-, Spiel- und Erlebnisraum zu nutzen. Die Zielgruppe sind nicht länger hastig durcheilende Menschen, sondern Schüler, die auf den Bus warten, Kunden, die eine kurze Verschnaufpause vom Shopping einlegen wollen, Kinder, die spielen und toben sowie die angrenzenden Gastronomen, welche die Fläche als Außenterrasse für ihre Gäste nutzen.

Der neue Belag aus EP-Grip – eine Mischung aus Harzen und Gesteinskörner – kommt bei anspruchsvollen Stadtbau-Projekten als Beschichtung von Asphalt- und Betonflächen zum Einsatz. Durch verschiedene Gesteinsarten, Körnungen und Farbnuancen kann der Grip unterschiedliche Wirkungen erzielen. Entscheidender Vorteil für die Laufkundschaft beim City-Shopping ist die Griffigkeit des neuen Belags, der bei Regen und Nässe die Rutschgefahr minimiert. Außerdem reflektieren die hellen Gesteinskörnungen sehr gut und erhöhen die Sicht bei Dunkelheit. Der Hohlraumgehalt des EP-Grips und die offenporige Oberfläche reduzieren zudem Lärm.

Feierlich wurde dieser neue Quartiersplatz Anfang Mai 2015 eingeweiht. Konzerte, Tanz und Kunst bildeten das Rahmenprogramm, das unter dem Motto „Kreativität, Kunst, Design“ stand. Höhepunkt des Ganzen bildete der Solinger Handmade-Markt, der die noch leerstehenden Ladenlokale in der Umgebung wiederbelebte. Designer und Künstler boten selbstgestaltete und handgemachte Arbeiten an – von Lampen über kreative Näharbeiten bis hin zu veganen Süßigkeiten und mehr. Diese Pop-Up-Stores sind durchaus auch als Impulse für neue Geschäftsideen zu verstehen, die hier entstehen könnten.